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Schutz für Abenteuerreisen

Reiseversicherung fürs Gleitschirmfliegen: Tandemflüge und lizenzierte Piloten

Gleitschirm- und Drachenfliegen sind in den meisten Standard-Reiseversicherungen ausdrücklich als risikoreiche Aktivitäten genannt und grundsätzlich ausgeschlossen, ähnlich wie Fallschirmspringen. Sowohl ein einzelner Tandemflug in Interlaken oder Ölüdeniz als auch eine Saison mit Streckenflügen in den Alpen erfordern eine Police, die die Aktivität ausdrücklich einschließt. Expedition Insure bietet Tarife für Flugabenteuer an: mit Bergrettung per Hubschrauber, medizinischem Rücktransport und dem passenden Schutz für Tandemgäste oder Piloten mit P-Einstufung.

Geprüft von Al Ste-Marie, Gründer, Expedition Insure. Zuletzt aktualisiert am Oktober 2026.

Was eine Reiseversicherung fürs Gleitschirmfliegen abdecken muss

Eine Police fürs Gleitschirmfliegen ist mehr als eine gewöhnliche Reiseversicherung mit anderem Namen. Beim freien Fliegen sind Sie über Bergen, Wasser und Wäldern unterwegs, weit entfernt vom nächsten Rettungswagen. Sie fliegen ohne Motor, und die Landung hängt vom Wind ab. Der Schutz muss für eine Landung abseits des Landeplatzes und eine aufwendige Rettung ausreichen.

Achten Sie mindestens auf Folgendes: Gleitschirmfliegen, Drachenfliegen und Hike-and-Fly sind ausdrücklich eingeschlossen; medizinische Notfallkosten werden direkt übernommen; die Versicherungssumme für medizinische Evakuierungen reicht für eine Rettung per Hubschrauber und einen anschließenden Ambulanzflug; Bergrettung sowie Suche und Rettung sind an den geplanten Start- und Landeplätzen abgedeckt; Rücktransport sowie Reiserücktritt und Reiseabbruch bei wetterabhängigen Flugreisen sind versichert. Standard-Policen scheitern für Piloten oft an Aktivitätsausschlüssen. Lesen Sie deshalb die Versicherungsunterlagen und nicht nur die Werbeseite.

Warum Standard-Policen Gleitschirmfliegen ausschließen

Gewöhnliche Reiseversicherungen, etwa als Zusatz zum Flugticket oder zur Kreditkarte, sind für typische Urlaubsreisen kalkuliert. Freies Fliegen gehört nicht dazu. Gleitschirmfliegen, Drachenfliegen und Motorschirmfliegen stehen fast immer ausdrücklich in den Ausschlüssen für risikoreiche Aktivitäten, oft im selben Absatz wie Fallschirmspringen und BASE-Jumping. Wer sich einen Tandemflug als besonderes Reiseerlebnis gönnt oder als lizenzierter Pilot mit dem eigenen Schirm fliegt, kann damit ausgerechnet für diese Aktivität unversichert sein.

Einstufungen im Luftsport sind aus gutem Grund standardisiert: Verbände regeln den Freizeitflugsport, darunter die US Hang Gliding & Paragliding Association in den USA und die FAI / CIVL als internationale Luftsportkommission. Sie legen Pilotenqualifikationen und Regeln für Fluggelände fest. Versicherer nutzen diese Unterschiede, um zu entscheiden, welche Risiken sie versichern: Tandemgäste, lizenzierte Solopiloten, Akropiloten und Wettkampfteilnehmer werden unterschiedlich eingestuft. Wählen Sie deshalb eine Police, die Gleitschirmfliegen ausdrücklich einschließt und zu Ihrer Art zu fliegen passt.

Tandemgast oder Solopilot: zwei unterschiedliche Risiken

Ob Sie versichert sind, hängt vor allem davon ab, ob Sie Gast oder Pilot sind. Versicherer behandeln diese Flüge als unterschiedliche Aktivitäten. Geben Sie deshalb die richtige an.

  • Tandemgast. Ein einmaliger Flug mit einem lizenzierten gewerblichen Piloten, etwa in Interlaken, Ölüdeniz, Pokhara oder Medellín. Häufig mit einem Zusatzschutz für Abenteuer- oder Extremsport versicherbar, da Sie den Schirm nicht selbst steuern. Der Schutz kann voraussetzen, dass Sie mit einem lizenzierten und versicherten Anbieter fliegen.
  • Solo- oder lizenzierter Pilot. Sie fliegen Ihren eigenen Schirm mit einer P-Einstufung (USHPA P2 bis P4 oder einer entsprechenden FAI/CIVL-Einstufung im Ausland). Das gilt als Risiko eines verantwortlichen Piloten und erfordert meist eine Zusatzvereinbarung, die die risikoreiche Aktivität ausdrücklich nennt. Der Schutz kann auf Ihre Qualifikationsstufe oder Flüge außerhalb von Wettkämpfen begrenzt sein.
  • Kunstflug und Wettkampf. Kunstflug, gewerblicher Flugunterricht und organisierte Wettkämpfe sind oft auch dann ausgeschlossen, wenn eine Police Gleitschirmfliegen in der Freizeit abdeckt. Dafür ist meist eine Spezialversicherung oder eine Police über einen Verband nötig.

Ein nicht gemeldeter Soloflug mit einer Police für Tandemgäste ist ein häufiger Grund für die Ablehnung eines Leistungsanspruchs. Teilen Sie dem Versicherer genau mit, wie Sie fliegen möchten, und prüfen Sie vor dem Start, ob die Beschreibung der versicherten Aktivität dazu passt.

Standard-Police oder Spezialschutz fürs Gleitschirmfliegen

Sechs Leistungen entscheiden darüber, ob eine Police für eine Bergrettung aufkommt oder den Flug von vornherein ausschließt. Genau das prüfen wir bei jedem Angebot fürs Gleitschirmfliegen.

Vergleich zwischen einer typischen Standard-Reiseversicherung und speziellem Schutz fürs Gleitschirmfliegen
Deckungselement Typische Standardpolice Spezialschutz (Gleitschirmfliegen)
Gleitschirm- und Drachenfliegen Ausdrücklich als risikoreiche Aktivität ausgeschlossen Je nach Flugart ausdrücklich eingeschlossen (Tandem, Solo/P-Einstufung)
Bergrettung und Rettung per Hubschrauber Begrenzt oder bei ausgeschlossenen Aktivitäten nicht versichert Abgedeckt bei Landungen abseits des Landeplatzes, in Bäumen oder im Wasser sowie in alpinem Gelände
Limit für medizinische Evakuierung $50k–$100k, oft begrenzt Ausreichend für die Rettung per Hubschrauber, den anschließenden Ambulanzflug und den Rücktransport
Medizinische Notfallkosten Oft Selbstbeteiligung (zahlt nach Ihrer Heimatversicherung) Primäre Zahlung, keine Home-Plan-Voraussetzung
Hike-and-Fly (Aufstieg und Flug) Aufstieg und Flug sind selten beide versichert Sowohl der Schwierigkeitsgrad des Aufstiegs als auch der Flug sind eingeschlossen
Ausrüstung (Schirm, Gurtzeug, Rettungsschirm) Ausgeschlossen oder durch niedrige Gepäckgrenzen begrenzt Für lizenzierte Piloten mit eigener Ausrüstung verfügbar

Allgemeiner Vergleich gängiger Marktverhältnisse, keine Garantie für eine spezifische Versicherungspolice. Lesen Sie bitte immer den Versicherungsschein Ihres angebotenen Tarifs.

Welche Risiken Ihre Police beim Gleitschirmfliegen abdecken sollte

Verletzungen bei Start und Landung

Die meisten Verletzungen entstehen beim Start oder bei der Landung: harte Aufpralle, Verstauchungen, Knochenbrüche und Wirbelsäulenverletzungen. Die Aktivität muss eingeschlossen sein und darf nicht als Luftsport ausgeschlossen werden.

Landungen in Bäumen, im Wasser und abseits des Landeplatzes

Ein missglückter Anflug kann Sie in Baumkronen, einem See oder steilem Gelände landen lassen. Aus einem kleinen Zwischenfall wird dann schnell eine aufwendige Bergrettung.

Bergrettung per Hubschrauber

Alpine Startplätze sind oft nicht über Straßen erreichbar. Auf die Rettung per Hubschrauber kann ein Ambulanzflug folgen. Deshalb ist die Versicherungssumme für Evakuierungen besonders wichtig.

Kombinierte Risiken bei Hike-and-Fly

Der Aufstieg zu Fuß und der anschließende Flug verbinden zwei Aktivitäten. Sowohl der Schwierigkeitsgrad des Aufstiegs als auch der Flug müssen eingeschlossen sein.

Bergrettung und Evakuierung: unverzichtbarer Schutz

Andere Leistungen einer Police fürs Gleitschirmfliegen lassen sich ersetzen. Eine funktionierende Rettungskette nicht. Ein Pilot auf einem alpinen Grat oder in einer Baumkrone ist oft nur per Hubschrauber erreichbar. Nach der Erstversorgung folgt der Transport in ein regionales Krankenhaus und für internationale Reisende gegebenenfalls ein Rücktransport per Ambulanzflugzeug. Jeder Schritt verursacht Kosten. Eine gewöhnliche Versicherungssumme für medizinische Evakuierungen, die für einen Transport zwischen Stadtkrankenhäusern ausgelegt ist, kann für eine aufwendige Bergrettung viel zu niedrig sein.

Wir bieten keinen Tarif fürs Gleitschirmfliegen an, dessen Versicherungssumme für medizinische Evakuierungen für dieses Szenario nicht ausreicht. Bei jedem Vergleich zeigen wir auch den Partner des Versicherers für Evakuierungen: die Stelle, die den Hubschrauber und den Rückflug tatsächlich organisiert. Eine hohe Versicherungssumme hilft wenig, wenn niemand die Rettung koordiniert.

Siehe auch: Hinweise des US-Außenministeriums zur Gesundheit im AuslandundCDC-Gesundheitsinformationen für Reisende gesendet.

Beliebte Fluggebiete und ihre besonderen Risiken

Welche Aktivität genau versichert sein muss und welche Evakuierung nötig werden kann, hängt vom Fluggebiet ab. Geben Sie vor der Angebotserstellung Ihren konkreten Flugort und Ihre geplante Flugart an. Hinter dem Begriff „Gleitschirmfliegen“ verbergen sich an diesen Orten sehr unterschiedliche Risiken.

Interlaken, Schweiz

Ein beliebtes Ziel für Tandemflüge in den Berner Alpen. Touristen fliegen hier überwiegend mit gewerblichen Tandemanbietern. Die alpinen Start- und Landeplätze können eine Rettung per Hubschrauber erforderlich machen.

Ölüdeniz, Türkei

Eines der meistbesuchten Tandemfluggebiete der Welt, mit Starts am Babadağ und Flügen über die Küste. Risiken an der Küste und bei Wasserlandungen machen die genaue Beschreibung der versicherten Aktivität und den Rettungsschutz vor Ort besonders wichtig.

Pokhara, Nepal

Tandem- und Streckenflüge vor der Kulisse des Annapurna-Massivs. Abgelegenes Gelände und begrenzte medizinische Versorgung in der Region machen ausreichend hohe Versicherungssummen für Evakuierung und Rücktransport besonders wichtig.

Bir Billing, Indien

Ein wichtiges Gebiet für Streckenflüge und Hike-and-Fly im Vorland des Himalaya, besonders bei lizenzierten Piloten beliebt. Soloflüge mit P-Einstufung gelten hier als Flüge eines verantwortlichen Piloten. Sie erfordern eine Zusatzvereinbarung, die die Aktivität ausdrücklich nennt, statt einer Police für Tandemgäste.

Medellín, Kolumbien

Tandemflüge sind in den Anden nahe der Stadt ganzjährig möglich. Prüfen Sie, ob der Anbieter lizenziert ist und alle Bedingungen des Versicherungsschutzes erfüllt sind, etwa ein Flug mit einem versicherten gewerblichen Piloten.

Wenn Sie ein Angebot anfordern, stimmen wir die versicherte Aktivität und die Versicherungssumme für Evakuierungen auf Ihr Fluggebiet und Ihre Art zu fliegen ab.

Was kostet eine Reiseversicherung fürs Gleitschirmfliegen?

Wird Gleitschirmfliegen als ausdrücklich versicherte Risikosportart aufgenommen, steigt die Prämie gegenüber einer einfachen Reiseversicherung. Der Zuschlag für Abenteuer- oder Extremsport wird meist als Prozentsatz statt als Festbetrag berechnet. Entscheidend ist auch, wie Sie fliegen. Weitere wichtige Faktoren sind Alter, Reisekosten, Reisedauer und ob Sie als Tandemgast oder als lizenzierter Solopilot fliegen.

Beispiele zur Orientierung, keine wörtlichen Zitate:

  • Wer auf einer Alpenreise einen einzelnen Tandemflug versichern möchte, zahlt meist den geringsten Aufpreis. Oft reicht dafür ein allgemeiner Tarif für Abenteuersport.
  • Wer mit Pilotenlizenz eine Saison lang Streckenflüge unternimmt, zahlt mehr. Das Risiko als verantwortlicher Pilot, eine ausdrücklich vereinbarte Zusatzdeckung und ein möglicher Geräteschutz erhöhen die Prämie.
  • Akrobatik, Wettkämpfe und Flüge mit Motorschirm sind noch teurer und erfordern häufig eine Spezialversicherung oder eine Police über einen Verband statt einer allgemeinen Reiseversicherung.

Das Sofortangebot berücksichtigt die Aktivität für Ihre konkrete Reise und zeigt Ihnen den tatsächlichen Preis.

Häufig gestellte Fragen

Ist Gleitschirmfliegen durch eine gewöhnliche Reiseversicherung abgedeckt?
In der Regel nicht. Gleitschirm- und Drachenfliegen sind in den Aktivitätsausschlüssen der meisten Standard-Reiseversicherungen ausdrücklich als risikoreiche Aktivitäten aufgeführt, oft neben Fallschirmspringen und BASE-Jumping. Maßgeblich sind die Versicherungsunterlagen, nicht die Werbeübersicht. Wenn Sie im Ausland fliegen möchten, selbst bei einem einzigen Tandemflug in Interlaken oder Ölüdeniz, lesen Sie die Aktivitätsausschlüsse oder wählen Sie eine Police, die die Aktivität ausdrücklich einschließt.
Wird ein Tandemflug anders versichert als ein Soloflug mit Lizenz?
Ja. Als Tandemgast steuern Sie den Schirm nicht selbst. Manche Versicherer stufen einen einmaligen Tandemflug daher als Freizeitaktivität mit geringerem Risiko ein, die ein Zusatzschutz für Abenteuersport abdecken kann. Wer mit eigener Lizenz allein fliegt, etwa mit USHPA P2, P3 oder P4 oder einer entsprechenden FAI/CIVL-Einstufung im Ausland, wird als verantwortlicher Pilot eingestuft und benötigt meist eine Zusatzvereinbarung, die diese risikoreiche Aktivität ausdrücklich nennt. Geben Sie immer an, wie Sie fliegen werden. Ein nicht gemeldeter Soloflug unter einer Police für Tandemgäste kann dazu führen, dass ein Leistungsanspruch abgelehnt wird.
Brauche ich einen Zusatzschutz für Abenteuer- oder Extremsport, damit ich versichert bin?
Für die meisten Reisenden ja. Gleitschirmfliegen fällt in der Regel in eine höhere Risikoklasse. Dafür ist meist ein Zusatzschutz für Abenteuer- oder Extremsport oder eine ausdrücklich benannte Zusatzvereinbarung erforderlich. Die Bedingungen sind entscheidend: Versicherungsschutz kann nur bei Flügen mit einem zugelassenen Anbieter, bei Tandemflügen oder bis zu einer bestimmten Pilotenqualifikation gelten. Prüfen Sie, ob die Aktivität in den Versicherungsunterlagen genannt ist und die Bedingungen zu Ihrem geplanten Flug passen.
Sind Akrobatikflüge und Gleitschirmwettkämpfe ausgeschlossen?
Häufig ja. Selbst Tarife, die Gleitschirmfliegen als Freizeitsport und Streckenflüge einschließen, schließen Akrobatikflüge, gewerblichen Flugunterricht und organisierte Wettkämpfe oft aus. Speedflying und Flüge mit Motorschirm können wiederum als eigene Aktivitäten mit höherem Risiko gelten. Wenn Sie Akrobatik fliegen oder an einem Wettkampf teilnehmen, brauchen Sie meist eine Spezialversicherung oder eine Police über einen Verband statt einer allgemeinen Reiseversicherung. Lassen Sie sich den Schutz vor dem Start schriftlich bestätigen.
Deckt die Police Bergrettung und Evakuierung per Hubschrauber ab?
Das sollte sie, denn dieser Schutz ist beim Gleitschirmfliegen besonders wichtig. Start- und Landeplätze liegen oft in alpinem Gelände. Eine Landung in Bäumen, im Wasser oder außerhalb des Landeplatzes kann eine aufwendige Bergrettung erforderlich machen, häufig per Hubschrauber. Achten Sie auf die direkte Übernahme medizinischer Notfallkosten, eine ausreichend hohe Versicherungssumme für die Evakuierung per Hubschrauber und den anschließenden Ambulanzflug sowie den ausdrücklichen Einschluss der Aktivität. Ein Rettungsschutz, der Gleitschirmfliegen ausschließt, hilft Ihnen bei einem solchen Flug nicht.
Wie funktioniert der Versicherungsschutz bei Hike-and-Fly-Reisen?
Hike-and-Fly verbindet zwei Aktivitäten: den Aufstieg zu Fuß und den Flug ins Tal. Eine Police, die Gleitschirmfliegen abdeckt, kann Höhenwanderungen, Kletterpassagen oder Klettersteige beim Aufstieg dennoch ausschließen. Umgekehrt gilt das Gleiche. Prüfen Sie für eine Hike-and-Fly-Reise in den Alpen oder bei Bir Billing in Indien, ob sowohl der Schwierigkeitsgrad des Aufstiegs als auch der Flug eingeschlossen sind. Die Versicherungssumme für medizinische Evakuierungen sollte auch eine Rettung aus abgelegenem, steilem Gelände abdecken, das ein Rettungswagen nicht erreichen kann.
Was kostet eine Reiseversicherung für Gleitschirmfliegen?
Wird Gleitschirmfliegen als risikoreiche Aktivität eingeschlossen, steigt die Prämie gegenüber einer gewöhnlichen Reiseversicherung. Ein Zusatzschutz für Abenteuer- oder Extremsport kostet meist einen prozentualen Aufschlag statt eines Festbetrags. Entscheidend sind Alter, Reisekosten, Reisedauer und ob Sie im Tandem oder allein fliegen. Lizenzierte Piloten, die auch ihre Ausrüstung oder höhere Versicherungssummen für Evakuierungen absichern, zahlen mehr als Reisende, die einen einzelnen Tandemflug versichern. Das Sofortangebot berechnet den Preis für Ihre konkrete Reise und Aktivität.
Sind Vorerkrankungen abgedeckt?
Das ist möglich, aber nur, wenn Sie die Police innerhalb der Frist nach Ihrer ersten Anzahlung für die Reise abschließen (mitunter nur 14 Tage) und die Stabilitätsanforderungen des Versicherers erfüllen. Verpassen Sie die Frist, kann die Vorerkrankung bei einem Leistungsfall ausgeschlossen sein. Da eine Verletzung beim Gleitschirmfliegen eine bestehende Herz-, orthopädische oder neurologische Erkrankung während einer Evakuierung aus abgelegenem Gelände verschlimmern kann, sollten Sie die Police abschließen, sobald Ihre Reise feststeht. Die genaue Frist finden Sie in Ihrer Versicherungsbestätigung.

Bereit für ein konkretes Angebot zum Gleitschirmfliegen?

Wir stimmen den Tarif darauf ab, wie Sie tatsächlich fliegen: im Tandem oder mit Lizenz, zum Vergnügen oder im Streckenflug. Sie sehen, was die Police abdeckt: die ausdrücklich genannte Aktivität, Bergrettung und Evakuierung. So zählt mehr als nur der angezeigte Preis.

Angebot anfordern

Diese Seite enthält allgemeine Informationen zur Reiseversicherung für Gleitschirmfliegen und Hike-and-Fly. Sie stellt keine Rechts-, medizinische oder Finanzberatung dar. Versicherungsschutz, Versicherungssummen und Anspruchsvoraussetzungen richten sich nach der von Ihnen abgeschlossenen Police und der Versicherungsbestätigung des Versicherers. Lesen Sie vor der Reise immer Ihre Versicherungsunterlagen.

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